Ich bin ein Mensch, der immer Quark zu Hause im Kühlschrank haben muss, denn es gibt nichts Schlimmeres als Ladenschluss und Käsekuchenhunger! Käsekuchen geht, finde ich, auch immer und das in den verschiedensten Variationen. Es gibt super viele Rezepte mit verschiedenen Milchprodukten, die den entweder lockerer oder cremiger machen. Einige schwören auf Ricotta, einige auf ausschließlich Magerquark. Ich habe hier das für mich beste Rezept für einen cremigen Käsekuchen gefunden, der auch echt schnell zuzubereiten ist. Wenn der Kuchen dann noch für einige Stunden oder bestenfalls über Nacht in den Kühlschrank darf, oh man, ich sag es euch, dann ist er der Knaller! Ich habe in letzter Zeit oft getestet, wie die Oberfläche des Käsekuchens nicht einreißt. Das ist mir nämlich in letzter zeit oft passiert. Bei diesem Rezept hilft, die Temperatur nicht über 160 Grad einzustellen und den Kuchen lieber zum Ende der Backzeit zu beobachten. Ein leichtes goldgelb ist ausreichend. Ich backe den Käsekuchen gerne am Vorabend, lasse ihn über Nacht im Ofen auskühen und stelle ihn dann morgens noch in den Kühlschrank. Auch ist es wichtig, die Füllung nicht zu lange aufzuschlagen: Mehr Luft kann mehr Löcher und Risse zur Folge haben. Zuletzt ist das Wasserbad noch ein echter Tipp. Hierfür einfach eine feuerfeste Auflaufform ganz nach unten mit in den Ofen stellen und halbvoll mit kochendem Wasser füllen.
| 200 g | Dinkelmehl |
| 75 g | Butter, zimmerwarm |
| ein | Ei |
| ½ Päckchen | Weinsteinbackpulver |
| 40 g | Zucker |
| 180 g | Zucker |
| 125 g | Butter |
| ein Päckchen | Vanillezucker |
| ein Päckchen | Vanillepuddingpulver |
| drei | Eier |
| 500 g | Magerquark |
| einen Becher (250 ml) | süße Sahne |
| einen Becher (250 ml) | saure Sahne |
| etwas | Zitronenabrieb oder Zitronensaft |
Für den Teigboden alle Zutaten mit dem Knethaken zu einem bröseligen Teig verkneten und mit den Händen zu einer Kugel formen. In Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank legen.
In der Zwischenzeit die Käsekuchenfüllung vorbereiten, sowie den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
In einer Schüssel den Zucker, die Butter, den Vanillezucker und die Eier mit einem Rührgerät zu einem glatten Teig vermischen. Nur kurz rühren.
Danach die restlichen Zutaten hinzufügen und nur solange rühren, bis ein glatter Teig entsteht.
Eine Springform gut fetten oder mit Backpapier auslegen.
Den Teig für den Boden aus dem Kühlschrank holen und in die Form drücken, sodass der Boden gleichmäßig dick ist. Ca. 2-3 cm hohe Ränder hochziehen. Das alles klappt entweder gut mit befeuchteten Händen oder mit einer kleinen Teigrolle.
Die Füllung auf den Boden gießen und glattstreichen.
Damit die Oberfläche des Käsekuchens nicht so schnell reißt, stelle ich immer zusätzlich eine Auflaufform mit kochendem Wasser unten in den Ofen.
Den Käsekuchen für 50-60 Minuten leicht goldbraun backen. DIe Mitte darf noch wabbelig sein- die stockt im Auskühlprozess. Die Ofentür nun nur einen Schlitz öffnen, am besten für zwei bis drei Stunden. Ich klemme immer einen Holzkochlöffel ein und lasse ihn über Nacht so auskühlen. Wenn er ganz ausgekühlt ist, den Kuchen vorsichtig aus der Form holen und idealerweise nochmal für einige Stunden im Kühlschrank lagern.
Guten Appetit!
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